Zum Hauptinhalt springen

Rabattcode für Veranstaltungstickets einrichten und testen

Ein Code kann im Veranstalterbereich richtig aussehen und trotzdem das falsche Ticket verbilligen, zur falschen Zeit enden oder eine Grenze unerwartet ausschöpfen. Definiere erst das Angebot und prüfe dann die Käuferansicht. Hier geht es um Ticketrabatte; die konkreten Einstellungen und Zählregeln legt dein Anbieter fest.

Boletolibre-Redaktion

Veröffentlicht

Eine symbolische Codekarte verzweigt zu einem berechtigten Ticket mit Haken und einem ausgeschlossenen mit Stoppsymbol; danach folgen Gesamtbetrag und Prüfung.
Prüfe Berechtigung, Grenzen und Käufersumme, bevor du einen Code teilst.

Das Angebot in einem Satz festhalten

Einrichtungs- und Checkout-Prüfmatrix herunterladen (Markdown, nur auf Englisch)

Notiere, wer den Code erhalten soll, welches Event er betrifft, welche Ticketarten gelten, wie sich der angezeigte Preis ändern soll und wann das Angebot endet. Bestimme eine zuständige Rolle für Änderungen. Das Arbeitsblatt hält diese Entscheidungen neben den Testergebnissen fest. Kannst du die Wirkung ohne einen internen Feldnamen nicht erklären, kläre die Regeln vor der Ankündigung.

Rabattwert und Berechnungsgrundlage wählen

Wähle einen festen Betrag oder Prozentsatz erst, nachdem du die Berechnungsgrundlage geprüft hast. Bei Ticket Tailor lassen sich Ticketnennwert und gegebenenfalls Buchungsgebühr getrennt rabattieren. Eventbrite bietet einen Betrag oder Prozentsatz für berechtigte Tickets. Gehe nicht davon aus, dass Steuern, Gebühren, vollständig rabattierte Tickets oder weitere Codes überall gleich behandelt werden. Prüfe den angezeigten Gesamtbetrag anhand eines Musterwarenkorbs, bevor du Käufertext veröffentlichst.[1][2]

Berechtigte Ticketarten auswählen

Liste eingeschlossene und ausgeschlossene Ticketarten ausdrücklich auf. Ein Code für den allgemeinen Eintritt soll ein VIP-Ticket nicht versehentlich verändern. Ticket Tailor ordnet gespeicherte Codes ausgewählten Ticketarten oder Produkten zu und rabattiert laut eigener Anleitung jeden berechtigten Artikel im Warenkorb. Bei Eventbrite kann ein Code für alle passenden oder bestimmte Tickets gelten. Halte das erwartete Ergebnis für gemischte Warenkörbe und zwei berechtigte Tickets fest und vergleiche es im Checkout.[1][2]

Nutzungszeitraum festlegen

Notiere Anfangs- und Enddatum mit Uhrzeit und Zeitzone. Beide Anbieter beschreiben Zeitsteuerungen; zusätzlich kann entscheidend sein, ob die gewählte Ticketart noch im Verkauf ist. Eventbrite rät bei einem nicht funktionierenden Code, Verfügbarkeit und Verkaufsdaten zu prüfen. Teste die Grenze nach Möglichkeit aus Käufersicht. Eine gespeicherte Einstellung beweist noch nicht, dass der Code derzeit einlösbar ist.[1][2]

Die Grenze samt Einheit definieren

Das Wort „Limit“ braucht eine Einheit. Ticket Tailor begrenzt laut Dokumentation die Zahl der Bestellungen, die einen Code nutzen können; eine Bestellung kann mehrere rabattierte Artikel enthalten. Eventbrite bezeichnet seine Grenze als Ticketlimit, also als Zahl der Tickets, auf die der Code anwendbar ist. Nenne keine der beiden Grenzen „Kunden“. Auch ein Test kann zählen: Ticket Tailor erfasst eine Einlösung, sobald ein Code erfolgreich auf einen Warenkorb angewendet wurde. Halte die echte Einheit fest und schütze den vorgesehenen öffentlichen Bestand beim Test.[1][2]

Rabatt und Zugang unterscheiden

Kläre, ob das Angebot einen Preis senkt oder ein verborgenes Ticket freischaltet. Ticket Tailor verweist zum Anzeigen verborgener Ticketarten auf einen eigenen Zugangscode statt auf den normalen Rabattcode. Bei Eventbrite kann ein Aktionscode rabattieren oder verborgene Tickets sichtbar machen. Prüfe die Funktion deines Anbieters und ihren Effekt. Die öffentliche Anleitung soll genau beschreiben, was Käufer sehen werden, ohne mit einem reinen Preiscode einen versteckten Zugang zu versprechen.[1][2]

Den Kaufvorgang testen

Nutze, falls vorhanden, einen kontrollierten Testweg. Gib den Code wie ein Käufer ein und stoppe vor einer echten Zahlung, sofern keine Testtransaktion freigegeben wurde. Prüfe ein berechtigtes Ticket, mehrere berechtigte Tickets, ein ausgeschlossenes und einen gemischten Warenkorb. Teste Schreibfehler und, wenn gefahrlos möglich, einen noch nicht aktiven, abgelaufenen oder ausgeschöpften Code. Notiere sichtbaren Preis und Fehlermeldung. Eventbrite beschreibt den Test von der Eventseite und die Prüfung von Einstellungen und Verfügbarkeit bei Fehlern.[1][2]

Testfall im CheckoutErwartete Beobachtung
Ein berechtigtes TicketRabatt nur am vorgesehenen Artikel und Gesamtbetrag
Zwei berechtigte TicketsPrüfen, ob beide wie vorgesehen rabattiert werden
Ausgeschlossenes TicketKein unbeabsichtigter Rabatt oder Zugang
Gemischter WarenkorbNur vorgesehene Artikel ändern sich; Summe prüfen

Nur das geprüfte Angebot teilen

Wenn die Anzeige dem Angebot entspricht, teile den genauen Code, gültige Ticketarten, Endbedingung und Eingabestelle mit. Eventbrite dokumentiert außerdem einen teilbaren Link, der seinen Code im Checkout anwendet; das ist keine allgemeine Funktion. Prüfe das Linkziel vor der Verteilung. Bewahre den Wortlaut der Ankündigung zusammen mit den Einstellungen auf, damit das Team konsistent antwortet.[2]

Nutzung prüfen und Code schließen

Vergleiche nach dem Start Anbieterberichte mit den angekündigten Regeln, besonders nach Änderungen. Prüfe die verbleibenden Nutzungen in der tatsächlichen Einheit und Rückfragen zu ausgeschlossenen Tickets, Zeitfenstern oder Summen. Ticket Tailor sagt, dass bei Umbuchung einer rabattierten Bestellung der Code an der ursprünglichen Bestellung bleibt und die Spalte der neuen leer sein kann. Dies gilt nur für diesen Anbieter. Nach Ende des Angebots prüfe, ob der Code nicht mehr greift, und dokumentiere Endzustand und zuständige Rolle.[1][2]

Quellen und weiterführende Informationen

  1. How to create discount codesTicket Tailor Help Centre · Abgerufen
  2. Create a promotional code for your eventEventbrite Help Center · Abgerufen