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Was ist ein Domainname? Ein Name ist noch keine Website

Ein Domainname ist ein lesbarer Name im Namenssystem des Internets. Statt sich die numerische IP-Adresse eines Servers merken zu müssen, können Besucher einen Namen wie example.com verwenden. Für Veranstalter kann er eine gleichbleibende öffentliche Adresse bieten, während einzelne Veranstaltungsseiten wechseln.

Boletolibre-Redaktion

Veröffentlicht

Die Beispiel-URL https://tickets.example.com/summer ist in HTTPS, den Hostnamen tickets.example.com und den Pfad /summer zerlegt; die registrierte Domain ist markiert.
Die Domain ist Teil einer URL. Hier ist tickets ein Subdomain-Label und /summer ein Seitenpfad.

Wofür der Name steht

Domainnamen sind hierarchisch aufgebaut. Punkte trennen die einzelnen Labels. In example.com ist com die Top-Level-Domain. Bei tickets.example.com kommt tickets als Name unterhalb von example.com hinzu. DNS kann solche Namen den Netzwerkressourcen zuordnen, über die Dienste erreichbar sind.[1]

Nicht jede registrierte Domain besteht aus genau zwei Labels. Die Struktur kann unterschiedlich sein. Entscheidend ist, welchen registrierten Namen Sie kontrollieren und welche Namen darunter liegen. Eine Subdomain kann eine andere Website bereitstellen, ohne eine unabhängige Domainregistrierung zu sein.[1]

Eine Veranstaltungsadresse in ihre Bestandteile zerlegen

Die beispielhafte URL https://tickets.example.com/summer enthält mehrere Elemente mit unterschiedlichen Aufgaben:[2]

BestandteilBedeutung im Beispiel
httpsDas Schema: Der Browser verwendet HTTPS.
tickets.example.comDer vollständige Hostname für den Webdienst.
example.comDie registrierte Domain in diesem Beispiel.
ticketsEin Subdomain-Label unter example.com.
/summerDer Pfad, den der Browser beim Webserver anfordert.
[1][2]

Ein Wechsel von /summer zu /winter ändert den angeforderten Pfad, nicht die Domainregistrierung. Durch tickets vor example.com entsteht ein anderer Hostname, den DNS und Website unterstützen müssen. Das bloße Eingeben einer solchen Adresse erstellt weder die Seite noch den Dienst.[2]

Registrierung bedeutet ein verlängerbares Nutzungsrecht

Umgangssprachlich wird eine Domain „gekauft“. Die Registrierung ermöglicht jedoch eine zeitlich begrenzte Nutzung zu den jeweiligen Bedingungen. Für die weitere Nutzung ist eine Verlängerung nötig. Ein Ablauf kann die Website und weitere verbundene Dienste beeinträchtigen. Nehmen Sie die Verlängerung deshalb in Ihren Betriebsplan auf.[3]

Eine Registrierung ist noch keine veröffentlichte Website. Sie benötigen Inhalte, Hosting und die Einstellungen, die den Namen mit dem richtigen Dienst verbinden. Auch eine E-Mail-Adresse unter der Domain setzt einen E-Mail-Dienst voraus: Der Name allein richtet kein Postfach ein.

Einen langfristig brauchbaren Namen wählen

Bei einer wiederkehrenden Veranstaltung sollten Sie überlegen, ob der Name eine einzelne Ausgabe oder die dahinterstehende Organisation beschreiben soll. Ein dauerhafter Name mit getrennten Veranstaltungspfaden kann den Austausch gedruckter Adressen reduzieren. Das ist eine redaktionelle und organisatorische Entscheidung, kein Versprechen besserer Suchmaschinenpositionen.

  • Lesen Sie die Adresse vor und lassen Sie eine andere Person sie eintippen.
  • Prüfen Sie die genaue Schreibweise vor Registrierung und Druck.
  • Halten Sie fest, wer das Registrarkonto kontrolliert und Verlängerungshinweise empfängt.
  • Bestimmen Sie die vollständige URL für Plakate, E-Mails und soziale Profile.

Die zentrale Unterscheidung bleibt einfach: Die Domain ist der Name, die URL bezeichnet die gewünschte Ressource, und die Website umfasst die Inhalte und den Dienst am Ziel.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. Domainnamen und ihre HierarchieMDN Web Docs · Abgerufen
  2. Die Bestandteile einer URLMDN Web Docs · Abgerufen
  3. Domainregistrierungen verlängernICANN · Abgerufen