Event-Website-Inhalte vor einem CMS-Wechsel prüfen
Bei einem CMS-Wechsel bearbeitet das Team die Event-Website künftig an anderer Stelle. Selbst wenn Domain und öffentliche URLs gleich bleiben, kann das neue System Termine, Veranstaltungsorte, Sprachen, Dateien und Seitenbeziehungen anders speichern. Eine kopierte Startseite beweist nicht, dass eine ältere Agenda, der aktuelle Ticketlink oder ein Archiv früherer Ausgaben übernommen wurden. Diese Prüfung gehört vor den Import. Sie behandelt Inhalte und redaktionelle Übergabe, nicht den Wechsel von Hosting oder DNS.
Boletolibre-Redaktion
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Umfang und Veröffentlichungsgrenze festlegen
Notiere bisheriges und neues CMS, die genaue Website, die aktuelle Ausgabe und die Person, die Veranstaltungsdaten freigibt. Kläre für Domain, URL-Pfade, Ticketanbieter und Medienhosting jeweils: unverändert, geändert oder offen. Ein CMS-Wechsel kann nur die Inhalte betreffen, während DNS, Kasse und E-Mail bei anderen Verantwortlichen bleiben. Falls auch diese Systeme wechseln, brauchen sie eigene Pläne und Zuständigkeiten.
Lege einen Zeitpunkt für den Inhaltssnapshot und ein Änderungsprotokoll fest. Zwischen Export und Start können Eingänge korrigiert, der Verkauf geöffnet oder Programmpunkte verschoben werden. Halte jede veröffentlichte Änderung mit Quelle, Freigabe und Weg ins neue CMS fest. Ohne Nachtragsliste kann die Vorschau vollständig wirken, während eine späte Korrektur verloren geht. Plane eine abschließende Freigabe für Inventar und offene Punkte ein.
Seiten, Dateien und Beziehungen erfassen
Erstelle eine Zeile je öffentlicher URL und je CMS-Datensatz, der mehrere Seiten speist. Dazu gehören Serienseite, aktuelle und frühere Ausgaben, Agenda, Sessions, Vortragende, Veranstaltungsort, Anreise, FAQ, Sponsoren, Rückblicke, Downloads und tatsächlich vorhandene Sprachversionen. Auch Seiten außerhalb des Menüs zählen, wenn Gäste sie über E-Mail, QR-Code oder Suche erreichen. Gleiche den CMS-Export mit Live-Navigation, Sitemap und versendeten Eventlinks ab.
Erfasse pro Zeile alte URL, Zweck, Ausgabe, Sprache, Sichtbarkeit, Pflegeperson, letzte Freigabe, Quell-ID, Vorlage, Medien und Handlungslinks. Halte Beziehungen fest: welche Person zu welcher Session gehört, welcher Plan für welchen Tag gilt und welchen Eingang die Wegbeschreibung meint. Bei gleich benannten Plakatdateien müssen freigegebene Version und tatsächliche Nutzung getrennt erkennbar sein. Die Tabelle macht Ausnahmen vor dem Massenimport sichtbar.
Übernahme für jeden Inhalt entscheiden
Weise jedem Eintrag eine Entscheidung zu: nach Prüfung übernehmen, aus freigegebener Quelle überarbeiten, als datiertes Archiv behalten, mit einer wirklich gleichwertigen Seite zusammenführen oder mit genehmigtem Ziel entfernen. Geringe Besucherzahlen allein rechtfertigen keine Löschung. Anreisehinweise können wichtig sein, auch wenn sie selten aufgerufen werden; ein Rückblick aus dem Vorjahr gehört nicht an die aktuelle Ticketkasse. Prüfe aktuelle Fakten bei Programm-, Venue- und Ticketverantwortlichen.
Notiere nächste Handlung und Entscheidungsperson bei jeder Ausnahme. Ist ein Sessiontitel freigegeben, der Raum aber noch offen, darf nicht der Vorjahresraum übernommen werden. Vor dem Entfernen einer Sponsorenseite müssen eingehende Links geprüft werden. Aktuelle und historische Ausgaben behalten eigene Daten und Kontext. Erst wenn offene Entscheidungen gelöst oder bewusst vom Start ausgeschlossen sind, ist die Prüfung abgeschlossen.
Altes Inhaltsmodell dem neuen zuordnen
Erstelle zusätzlich eine Tabelle für Inhaltstypen und Felder. Notiere für jeden alten Typ Zweck, neues Ziel, Datenformat, Pflichtstatus, Sprachverhalten, Beziehung und Umwandlungsregel. Ein Datum mit Uhrzeit als Freitext kann getrennte Felder für Datum, Zeit und Zeitzone benötigen; ein Vortragendenname kann zu einer Verknüpfung werden. Übernimm genehmigte Anzeigeform und Zeitzone, statt sie aus dem Export zu erraten.
Teste die Zuordnung an einer einfachen aktuellen Veranstaltung, einem mehrtägigen Programm, einer Übersetzung, einer verschobenen oder archivierten Ausgabe und einem ungewöhnlichen Medienfall. Kennzeichne, was ohne Zusatzfeld, Komponente oder manuelle Nacharbeit nicht darstellbar ist. Wenn die alte Website Event-Strukturdaten ausgibt, vergleiche Datum, Ort, Status und Ticketlink mit den sichtbaren Angaben. Google dokumentiert diese Eigenschaften; ein CMS erzeugt sie nicht automatisch. Ein importierter Titel ist noch kein vollständiger Datensatz.[2]
Öffentliche URLs und externe Übergaben trennen
Behalte bestehende öffentliche Pfade bei, sofern sie weiterhin dieselbe Seite liefern. Müssen sie wechseln, dokumentiere alte URL, neues Ziel und Grund vor dem Start. Google empfiehlt eine Zuordnung alter zu passenden neuen URLs, aktualisierte interne Links und Weiterleitungen bei tatsächlichen URL-Umzügen. Eine pauschale Weiterleitung auf die Startseite ersetzt keine passende Antwort. Prüfe auch Kampagnenlinks, QR-Codes, Vortragsprofile und historische Ausgaben.
Unterscheide CMS-Inhalt von externen Aktionen. Ticketbutton, Karte, Formular, Kalenderlink oder Livestream können in anderen Konten liegen. Erfasse Zuständigkeit, genaues Ziel, Zugriff und Ersatzweg, statt eine automatische Übernahme anzunehmen. Kontrolliere Bilder und Downloads mit neuen Pfaden. Ordne jeder Sprachversion ihr passendes Ziel zu. Redaktionelle Verantwortliche geben die Zuordnung frei; das Technikteam setzt URL-Verhalten um und testet es.[1]
Echte Wege der Gäste in der Vorschau prüfen
Wähle Prüfwege aus dem Inventar: Suche oder altes Lesezeichen, Einladung, Serienseite und ein schmales Telefonfenster. Vergleiche Datum, Zeitzone, Ort, Einlassbedingungen und nächsten Schritt mit freigegebenen Quellen. Folge dem Ticketlink bis zur öffentlichen Übergabe, ohne einen Kauf abzuschließen. Eine alte Ausgabe darf nicht kommentarlos zur aktuellen Kasse führen.
Vergleiche Beispiele jedes Seitentyps und jeder Sprache mit der bisherigen Seite und den Quellen. Prüfe Überschriften, lesbare Tabellen, Bilder, Bildunterschriften, Downloads, mobile Ansicht, Tastatur und Links. Die W3C-Empfehlung richtet Alternativtexte nach dem Zweck eines Bildes aus; eine kopierte Datei ohne sinnvollen Alternativtext braucht Nacharbeit. Gab es Event-Strukturdaten, prüfe ihre Übereinstimmung mit dem sichtbaren Inhalt und nutze einen passenden Validator. Erfasse URL, Soll, Ist, Zuständigkeit und erneute Prüfung.[3][2]
Import abgleichen und Freigabe dokumentieren
Vergleiche vor der Veröffentlichung Quell- und Zielmengen nach Seitentyp, Ausgabe und Sprache. Mengen sind nur ein Vollständigkeitssignal: Eine fehlende Ortsseite ist wichtiger als mehrere harmlose Entwürfe. Gehe Ausnahmen und Änderungen seit dem Export durch. Die Veranstaltungsverantwortlichen geben Fakten frei, CMS-Verantwortliche die Feldzuordnung, Website-Verantwortliche Links und Sichtbarkeit. Bewahre die freigegebene Inventarversion auf.
Öffne nach dem Start die geplanten URLs in einer frischen Browsersitzung und prüfe aktuelle Seite, Archiv, Downloads und externe Übergaben. Bei geänderten URLs beobachte Weiterleitungen, interne Links, Sitemap und Search Console über die Zeit; laut Google wird ein Umzug URL für URL verarbeitet, ohne festen Termin. Bei einem kritischen Fehler greift die dokumentierte Korrektur- oder Rückfallzuständigkeit. Halte betroffene URLs fest und nutze das Inventar auch für die nächste Eventausgabe.[1]
CMS-Inhaltsprüfung und Feldzuordnung herunterladen (Markdown, Englisch)
Quellen und weiterführende Informationen
- How to move a siteGoogle Search Central · Abgerufen
- Event structured dataGoogle Search Central · Abgerufen
- Images TutorialW3C Web Accessibility Initiative · Abgerufen