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Kosten pro Anmeldung und tatsächlichem Besuch: Event-Rechner

„Kosten pro Teilnehmer“ ist ohne Zähler und Nenner unklar. Geht es um Werbung oder das gesamte Event? Um bestätigte Anmeldungen oder tatsächlich eingecheckte Personen? Der Rechner zeigt vier getrennte Kennzahlen und ihre Datengrenzen, statt eine einzelne Zahl als Rendite auszugeben.

Boletolibre-Redaktion

Veröffentlicht

Zwei-mal-zwei-Matrix für Werbe- und Gesamtkosten gegenüber Anmeldung und Check-in.
Kostenumfang und gezählte Personen vor dem Vergleich festlegen.

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Bearbeitbaren Rechner herunterladen (Excel, Englisch)

Die blau markierten Beispielwerte durch Ist-Ausgaben und Zählwerte für ein Event ersetzen. Eine Währung, Exportdatum, Datenquelle und Ausnahmen dokumentieren. Die Tabelle berechnet vier Werte und markiert den Fall, dass mehr Check-ins als bestätigte Anmeldungen vorliegen. Eine Plausibilitätsmeldung ersetzt keine Prüfung der Quelldaten.

Den Kostenumfang bestimmen

Für Werbeeffizienz die tatsächlichen Ausgaben für Anzeigen, Gestaltung, Übersetzung und weitere definierte Maßnahmen verwenden. Ein genehmigtes Budget ist kein Ist-Wert. Für Gesamtkosten die übrigen Eventkosten ergänzen. Werbung nicht erneut addieren, wenn sie bereits in der Gesamtrechnung enthalten ist.

Steuern, Agenturleistungen, Personalzeit und geteilte Kampagnenkosten ausdrücklich ein- oder ausschließen. Verschiedene Währungen nur nach dokumentierter Umrechnung zusammenführen.

Anmeldungen und Ankunft trennen

Bestätigte Anmeldungen nach einem festgelegten Stichtag eindeutig zählen und Stornierungen, ungültige sowie doppelte Einträge bereinigen. Regeln für Freikarten, Vortragende und Übertragungen festlegen. Eingecheckte Personen aus demselben Personenkreis zählen. Der Check-in-Bericht von Eventbrite umfasst beispielsweise eingecheckte Tickets, nicht sämtliche Anmeldungen.[1]

Spontane Gäste, Wiedereintritt und doppelte Scans als Ausnahmen erfassen. Sind mehr Check-ins als Bestätigungen vorhanden, die zugrunde liegenden Listen prüfen.

Vier Formeln statt einer Zahl lesen

Werbekosten je Anmeldung = Ist-Werbekosten ÷ bestätigte eindeutige Anmeldungen. Werbekosten je Ankunft = dieselben Kosten ÷ eingecheckte Personen. Gesamtkosten je Anmeldung = gesamte Eventkosten ÷ Anmeldungen. Gesamtkosten je Ankunft = Gesamtkosten ÷ Check-ins. Bei Nenner null bleibt das Ergebnis leer.

Das Rechenbeispiel mit 2.000 Werbeeinheiten, 8.000 weiteren Kosteneinheiten, 250 Bestätigungen und 180 Ankünften ergibt 8,00; 11,11; 40,00 und 55,56. Das sind keine Branchenziele.

Kanalzuordnung getrennt behandeln

Kampagnenparameter in Google Analytics beschreiben Traffic-Quellen. Ein Besuch beweist weder Anmeldung noch Ankunft oder Ursache. Gerätewechsel und externe Kaufstrecken können Lücken erzeugen. Nicht zuordenbare Anmeldungen sichtbar lassen.[2]

Wird die Veranstaltung auf Boletolibre.com beworben, denselben öffentlichen Event-Link verwenden und endgültige Registrierungs- und Eingangsdaten abgleichen. Seitenanalysen allein bilden nicht jeden Weg ab.

Nur Vergleichbares vergleichen

Kostenumfang, Zählregeln, Währung und Datennachweis müssen gleich sein. Weniger Kosten je Anmeldung können mit mehr Nichterscheinen einhergehen. Ohne Umsatz und Deckungsbeitrag ist dies keine ROI-Berechnung.

Ergebnisse mit Quellen sichern und eine konkrete Entscheidung für die nächste vergleichbare Veranstaltung festhalten.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. Download your Check-ins reportEventbrite Help Center · Abgerufen
  2. URL builders: Collect campaign data with custom URLsGoogle Analytics Help · Abgerufen