No-Show-Rate bei Events aus gültigen Tickets und Check-ins berechnen
Verkaufte Tickets, gültige Anmeldungen und eingelassene Personen sind unterschiedliche Zahlen. Eine belastbare No-Show-Rate braucht eine definierte Grundgesamtheit und einen belegten Einlass. Diese Anleitung enthält Formel und Zählkarte; widersprüchliche Ticket- und Türdaten sollten zuerst abgeglichen werden.
Boletolibre-Redaktion
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Berechtigte Plätze und Stichtag festlegen
No-Show-Zählkarte herunterladen (Markdown, Englisch)
Wählen Sie einen Veranstaltungstag oder eine Session und einen Auswertungszeitpunkt. Zählen Sie einzelne gültige Tickets oder bestätigte Plätze statt Bestellungen; eine Gruppenbestellung umfasst mehrere Personen. Entfernen Sie stornierte, erstattete, ungültige und durch Übertragung ersetzte Datensätze entsprechend ihrem Status zum Stichtag. Eine Übertragung darf nicht doppelt zählen. Legen Sie offen, ob Gäste und Freikarten enthalten sind. Eventbrite trennt Bestell- und Teilnehmerstatus; Umsätze allein definieren die Grundgesamtheit nicht.[3]
Eindeutige Einlässe statt Scanversuche zählen
Nutzen Sie die Einlassdaten derselben Session und zählen Sie jede zugelassene Person beziehungsweise jedes gültige Ticket einmal. Abgewiesene Scans, reine Gültigkeitsprüfungen und erneute Eintritte sind keine weiteren Ankünfte. Genehmigte manuelle Einlässe können dazugehören; erst an der Tür verkaufte Tickets sind gesondert auszuweisen, wenn sie zuvor nicht im Nenner standen. Ein Scanmodus kann ein Ticket prüfen, ohne einzuchecken. Klären Sie Offline-Synchronisation und fehlende Tordaten vor der Einstufung als No-Show.[2][4]
Rate und Rohzahlen ausweisen
No-Shows = berechtigte Plätze − berechtigte Plätze mit belegtem Einlass. Rate = No-Shows ÷ berechtigte Plätze × 100. Beispiel: Nach Bereinigung von Stornos und Übertragungen bleiben 250 Plätze; 205 wurden eingelassen. Das sind 45 No-Shows oder 18 %. Veröffentlichen Sie beide Ausgangszahlen, Ergebnis, Stichtag und offene Fälle. Bei einem Nenner von null lautet das Ergebnis „nicht anwendbar“.[1]
Gruppen nur sinnvoll getrennt betrachten
Bezahlte, kostenlose oder Sprecher-Tickets können getrennt ausgewertet werden, wenn innerhalb jeder Gruppe dieselbe Berechtigungsregel gilt. Zeigen Sie Rohzahlen: Kleine Gruppen schwanken schon bei einer Person stark. Eine kostenlose Anmeldung und ein Kauf sind nicht gleichzusetzen. Bei wiederkehrenden Events müssen Definition und Stichtag vergleichbar bleiben; virtuelle Teilnahme braucht eine eigene Definition.
Aus der Rate keine Kapazität ableiten
Nutzen Sie eigene Verlaufsdaten, um Erinnerungen, Termin oder Anreiseinformationen zu prüfen. Die Rate erklärt keine individuellen Gründe und ist keine allgemeine Prognose. Verkaufen Sie nicht über die genehmigte Kapazität hinaus, nur weil Sie Ausfälle erwarten. Lassen Sie Korrekturen von der Einlassleitung freigeben und bewahren Sie nur erforderliche Daten gemäß den Veranstaltungsregeln auf.
Quellen und weiterführende Informationen
- In-Person Event Attendance Rate: Calculate, Benchmark, ForecastEventIQ · Abgerufen
- Check in attendees at your event with the Eventbrite app for organizersEventbrite Help Centre · Abgerufen
- Glossary of order and attendee statuses in event reportsEventbrite Help Center · Abgerufen
- Download your Check-ins reportEventbrite Help Center · Abgerufen