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Lieferantenbrief für Konferenzdolmetschen und Live-Untertitel

Das erste Google-Ergebnis zu Konferenzdolmetschen nennt Sprachpaare, Programm, Technik und Vorgespräch. Doch gebuchte Dolmetsch- und Untertitelungsdienste helfen wenig, wenn Gäste keinen funktionierenden Kanal erreichen. Dieses eigene Arbeitsblatt verfolgt das Ton-Signal vom Sprecher über beide Dienste bis zum Publikum. Gebärdensprachdolmetschen und Untertitel für eine bearbeitete Aufnahme bleiben getrennte Aufgaben.

Boletolibre-Redaktion

Veröffentlicht

Diagramm: Das Sprechersignal verzweigt in mündliches Dolmetschen und Live-Untertitel mit jeweils geprüftem Zugang fürs Publikum.
Prüfe den Hör- und Leseweg der Gäste ebenso wie die Lieferantenverbindung.

Den Lieferantenbrief je Sitzung herunterladen

Bearbeitbare Vorlage für Dolmetschen und Untertitel herunterladen (Markdown; Englisch)

Lege eine Zeile pro Sitzung und Sprachweg an. Notiere Ausgangssprache, Zielsprache oder Variante, Dolmetschmodus, Untertitelsprache, Raum, Ortszeit, Audioverantwortliche und Empfangskanal. „Mehrsprachige Unterstützung“ genügt weder für Angebot noch Probe.

Die führende Checkliste fragt zurecht nach Ablauf, Thema und Veranstaltungsort. Lasse das Personal und die Technik für die tatsächlichen Sitzungen anbieten, statt eine allgemeine Geräteliste unverändert zu übernehmen.[1]

Dienste und Publikum unterscheiden

Mündliches Dolmetschen überträgt gesprochene Sprache; Live-Untertitel machen Sprache und wichtige Geräusche lesbar. Gebärdensprache, Hörunterstützung und Untertitel späterer Aufnahmen sind andere Leistungen. W3C empfiehlt, Bedarf und Nutzungsweg mit Teilnehmenden und Dienstleistern abzustimmen.

Gib an, ob Hauptvorträge, parallele Räume, Publikumsfragen, entfernte Sprecher und Übergänge abgedeckt sind. Bestimme Ausgangs- und Zielsprachen sowie Bildschirm, persönlichen Link oder Online-Player für Untertitel. Behandle individuelle Bedarfe vertraulich.[2]

Menschen und Audioverbindung vorbereiten

Übermittle aktuellen Ablauf, Namen, Folien, Fachbegriffe und Aussprachehinweise über einen freigegebenen Weg. Benenne die AV-Person für jedes Mikrofon einschließlich Fragen und Fernzuschaltungen. Kläre Probe, Zutritt, Pausen und Live-Kontakt. Ein Saalmikrofon liefert nicht automatisch Ton an die entfernte Untertitelung.

UC Berkeley empfiehlt, Audioverbindung, Netzwerk und Anzeige vor Ort zu prüfen. Die dortigen Plattform-Token sind kein allgemeines Verfahren. Dienstleister und Prüfer auf Publikumsseite sollten verständlichen Ton, richtige Sprache und den tatsächlichen Lese- oder Hörkanal bestätigen.[3]

Leistung abnehmen und Änderungen planen

Vor Beginn soll jemand außerhalb des Lieferantenteams Headset, Sprachkanal, Bildschirm oder Untertitellink nutzen. Kläre, wer bei Raum-, Sprecher- oder Streamwechsel entscheidet und Ausfälle eskaliert. Kommuniziere eine reale Alternative statt sofortige Wiederherstellung zu versprechen.

Protokolliere Zeitpunkt, betroffene Sitzung, Auswirkungen, Zuständigkeit und Lösung. Für veröffentlichte Aufnahmen Untertiteldateien, Transkripte und gedolmetschte Tonspuren gesondert vereinbaren. WCAG 1.2.4 behandelt Live-Audio in synchronisierten Medien auf Stufe AA; es bescheinigt nicht pauschal die Zugänglichkeit jedes Gesprächs im Raum.[4]

Quellen und weiterführende Informationen

  1. Conference Interpreting Checklist for Event OrganisersDiplomat Translation · Abgerufen
  2. Making Events AccessibleW3C Web Accessibility Initiative · Abgerufen
  3. Live Captioning Checklist for In-Person EventsUC Berkeley Disability Access & Compliance · Abgerufen
  4. Understanding SC 1.2.4: Captions (Live)W3C · Abgerufen